Die 1541-II (Typ C)

Die dritte Version der 1541-II wurde in Hong Kong gebaut und trug Seriennummern, die mit AA3 begannen. Dieses Laufwerk hatte eine Mechanik von Newtronics und wurde per Riemen angetrieben.

Die Frontblende ist glatt gehalten und bietet keinen äußeren Anschlag für den Knebel. Dieser liegt innen an der Knebelachse, die gegen einen Metallstopper anschlägt. Von diesem Laufwerk hat es nach meinen Recherchen nicht sehr viele gegeben. Leider konnte ich nicht herausbekommen, wann dieses Laufwerk gebaut wurde.

8 Kommentare

    • Hallo, unabhängig davon das Hong Kong in China ist, war es zu Zeiten der Herstellung unser geliebten Floppys üblich, das ein in Hong Kong hergestelltes Laufwerk auch „Made in Hong Kong“ und ein in China hergestelltes „Made in China“ aufgedruckt hatte.Hong Kong wurde erst 1997 (wenn ich mich nicht irre) wieder in China „eingeleibt“

  1. Ich vermute im Übrigen, dass „Typ C“ ein Vorläufer zu „Typ B“ war und man erkannte, dass es ganz ohne Anschlag nicht geht, bzw. dass der Anschlag „im Plastik“ günstiger herzustellen war als innen als Teil der Mechanik.

    Ich habe nämlich auch „AA3…“-Laufwerke, die sind aber alle Typ B. Wahrscheinlich gab es die „Typ-C“ nur sehr kurz, vielleicht nur als „Testlauf“.

    • hmmm, allerdings haben die 1571er und die C128Ds auch alle keinen Anschlag beim Knebel und ähneln alle dem beschriebenen Typ C der 1541-II.
      Zumindest die Versionen, die ich hab.
      Wo man da das Baujahr sieht, seh ich net.
      Bei der 1571 ist das Netzteil-Board ASSY 325188-01 REV A und die ICs sind aus Mexico und Japan.

  2. Einen Hinweis auf das Baujahr können die sog. DateCodes auf den Chips liefern.

    Diese sind zumeist 4stellig und entweder YYWW oder andersrum WWYY aufgebaut, je nach Chiphersteller und sind meist in der 2. oder 3. Zeile der Chipbeschriftung. YY für Jahr 2stellig und WW für die Kalenderwoche in diesem Jahr. 8423 z.b. für 23. Woche 1984, also Anfang Juni 1984

    Zumindest für die Jahre, in denen Commodore noch gute Umsätze machte, waren die Chips meist „frisch“ eingekauft, gegen Ende hin, sowie für Auslaufmodelle kann es Abweichungen geben. Man kann sich am jüngsten Datum orientieren, soweit es nicht ganz aus der Reihe tanzt. Sollte das der Fall sein, wurde wohl mal repariert und der Chip dabei getauscht… Bei gelöteten Chips sieht man das oft noch am unterschiedlichen Glanz oder nicht ganz so gleichmäßigen Lötstellen. Aus der Reihe tanzende weit ÄLTERE Chips kommen auch vor, da hatte Commodore dann mal Übermengen extrem günstig gekauft und brauchte diese über längere Zeit auf. (insbesondere bei den sog. TTL-Bausteinen, also alles, was mit 74 beginnt (nach einer herstellerspez. Buchstabenkombi wie SN, HEF etc).

    Auch die Schrittmotore der Mechanik tragen oft einen Datumsstempel und auf den Platinen sind Revisionsnummern und oft auch ein Datumsfeld (oft in 7-segment-Anzeige-ähnlicher Schrift), das die Produktion der reinen (unbestückten) Platine widerspiegelt.

    Auf den Plastikteilen befinden sich auf den Innenseiten oft -leicht erhabene, aber in Gehäusefarbe gehaltene „Tüv-Plaketten“ ähnliche Kreisabbildungen, mit denen Jahr und Monat der Herstellung kodiert sind.

    Durch Abgleich all dieser Daten kann man das Baujahr doch zumindest etwas einschränken. Allerdings sollte man sich auch klar machen, dass gebraucht gekaufte Geräte oft schon Konglomerate aus Teilen unterschiedlicher Herkunft sein können. „matching numbers“ sind schwierig zu identifizieren, da nur die wenigsten C= Geräte zwei Seriennummern hatten. (innen auf der PCB und aussen auf dem Aufkleber).

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