{"id":128,"date":"2013-11-06T14:36:31","date_gmt":"2013-11-06T12:36:31","guid":{"rendered":"http:\/\/v45836.1blu.de\/?page_id=128"},"modified":"2013-11-06T14:36:31","modified_gmt":"2013-11-06T12:36:31","slug":"ip-konfiguration","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/c64-online.com\/?page_id=128","title":{"rendered":"IP Konfiguration"},"content":{"rendered":"<div>Wie bereits beschrieben, kann man die Grundeinstellungen der Netzwerkkarte leider nicht mit dem raspi-config Tool vornehmen. Daher m\u00f6chte ich hier kurz beschreiben, wie die Einstellungen unter Raspbian vorgenommen werden.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ich gehe hier davon aus, dass wir in der Text-Konsole arbeiten bzw. per SSH\u00a0von einem anderen Rechner aus auf den Pi zugreifen. Au\u00dferdem gehe ich davon aus, dass wir den Standard-User &#8222;pi&#8220; verwenden. Sollte ein anderer User verwendet werden ist es notwendig, dass dieser auch die Berechtigung hat, den &#8222;sudo&#8220;-Befehl auszuf\u00fchren!<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wenn wir auf der grafischen Oberfl\u00e4che sind, starten wir einfach das &#8222;LX-Terminal&#8220; mit einem Doppelklick auf das Icon am Desktop. Es \u00f6ffnet sich dann eine entsprechende Textkonsole in einem Fenster.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>In der Konsole muss nun der folgende Befehl eingegeben werden:<\/p>\n<\/div>\n<pre>sudo nano \/etc\/network\/interfaces<\/pre>\n<div><\/div>\n<div>Dieser Befehl bedeutet:<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>sudo &#8211; <\/strong>f\u00fchrt den folgenden Befehl als &#8222;Superuser&#8220; (vgl. Administrator) aus<\/div>\n<div><strong>nano &#8211; <\/strong>ist ein Text-Editor, der gestartet werden soll<\/div>\n<div><strong>\/etc\/network\/interfaces &#8211; <\/strong>ist die Datei, die editiert werden soll. In diesem Fall die Konfigurationsdatei f\u00fcr die Netzwerkkarte(n)<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das &#8222;sudo&#8220; ist in diesem Fall deshalb notwendig, da ein normaler User keine Schreibrechte auf diese Konfigurationsdatei hat. Somit k\u00f6nnte man nach der \u00c4nderung die Datei nicht mehr zur\u00fcckschreiben.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Nach dem Aufruf des Befehls sollte nun der Editor mit dem Inhalt der Konfigurationsdatei zu sehen sein. Damit unser Pi nun eine feste IP-Adresse bekommt, sollte man den Teil ab &#8222;iface eth0 inet dhcp&#8220; \u00e4ndern wie im folgenden Beispiel zu sehen:<\/p>\n<\/div>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/c64-online.com\/files\/Raspberry\/nano_interfaces.png\" width=\"659\" height=\"419\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\nHier wurde die eingebaute Netzwerkkarte, also die Schnittstelle mit dem Namen &#8222;eth0&#8220; mit der festen IP-Adresse 192.168.1.11 und der Subnetzmaske 255.255.255.0 konfiguriert. Der Router zum Internet wurde hier mit der Adresse 192.168.1.9 angegeben. Das ist dann wichtig, wenn der Pi Zugriff zum Internet bekommen soll.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Nachdem man die Datei nun ge\u00e4ndert hat dr\u00fcckt man CTRL-O zum speichern der Datei. Die R\u00fcckfrage nach dem Dateinamen kann man einfach mit Enter akzeptieren und \u00fcberschreibt damit die urspr\u00fcngliche Version mit der neuen. Anschlie\u00dfend kann man den Editor mit CTRL-X beenden.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Damit nun der Zugriff auf das Internet funktioniert, ist noch die Einstellung des korrekten DNS-Servers vorzunehmen. Meistens ist das der eingesetzte Router zum Internet (z.B. eine Fritzbox). Dazu rufen wir nun folgenden Befehl auf:<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<pre>sudo nano \/etc\/resolv.conf<\/pre>\n<div><\/div>\n<div>Es \u00f6ffnet sich wieder der Editor mit der Konfigurationsdatei f\u00fcr die Namensaufl\u00f6sung. Hier k\u00f6nnen die gew\u00fcnschten Namenserver eingegeben werden. Ein entsprechender Eintrag f\u00fcr den hier beschriebenen Fall ist dann:<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<pre>nameserver 192.168.1.9<\/pre>\n<div><\/div>\n<div>Weitere DNS-Server braucht man nicht pflegen, wenn der eigene Router (z.B. die Fritz!Box) DNS-Anfragen selbst verarbeiten kann. Andernfalls kann man z.B. die DNS-Server des Providers angeben. In diesem Fall sollte man mindestens zwei DNS-Server nach dem oben genannten Muster angeben, falls der erste DNS-Server einmal nicht erreichbar ist. Nach dem Editieren die Datei wieder mit CTRL-O speichern und mit CTRL-X den Editor beenden.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber sei noch erw\u00e4hnt, dass zwei weitere m\u00f6gliche Eintr\u00e4ge folgende sind:<\/p>\n<\/div>\n<pre>domain fritz.box\nsearch fritz.box<\/pre>\n<div><\/div>\n<div>Dabei bedeutet die Zeile &#8222;domain&#8220; dass die eigene, interne Dom\u00e4ne &#8222;fritz.box&#8220; hei\u00dft und &#8222;search&#8220; gibt an, dass wenn nach einem Rechnernamen gesucht wird und keine Dom\u00e4ne angegeben wurde automatisch die Dom\u00e4ne &#8222;fritz.box&#8220; angeh\u00e4ngt wird. Dieses Beispiel findet man in der resolv.conf-Datei, wenn der Pi auf DHCP gestellt war und man eine Fritz!Box besitzt. Diese gibt immer die hier genannten Eintr\u00e4ge an den Rechner weiter.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits beschrieben, kann man die Grundeinstellungen der Netzwerkkarte leider nicht mit dem raspi-config Tool vornehmen. Daher m\u00f6chte ich hier kurz beschreiben, wie die Einstellungen unter Raspbian vorgenommen werden. Ich gehe hier davon aus, dass wir in der Text-Konsole arbeiten bzw. per SSH\u00a0von einem anderen Rechner aus auf den Pi zugreifen. 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